PDF Print

August 8, 2009

(German Version) Die Rechte von Frauen und Mädchen in Konfliktgebieten müssen besser geschützt werden. Dies hat die Vertreterin der Schweiz in einer Rede am Freitag vor dem UNO-Sicherheitsrat verlangt.

Es sei höchst bedauernswert, dass sexuelle Gewalt als Kriegstaktik immer noch weit verbreitet sei, sagte die stellvertretende Schweizer Botschafterin in New York, Heidi Grau. Frauen und Mädchen seien davon besonders betroffen und stellten den Grossteil der Opfer.

Der Sicherheitsrat müsse die sexuelle Gewalt in bewaffneten Konflikten mit gezielten Sanktionen bekämpfen. Auch sollten die Friedensmissionen, die der Rat einsetzt, ein Mandat zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen beinhalten, forderte Grau in einer offenen Debatte vor dem mächtigsten UNO-Gremium.

Der Schutz und die Unterstützung von Frauen und Kindern würde zudem wirksamer, wenn mehr Frauen in den Friedensmissionen eingesetzt würden, sagte Grau. Das weibliche Geschlecht sollte zudem stärker in die Friedensbemühungen eingespannt werden, zum Beispiel als Vermittlerinnen, Vertreterinnen der Konfliktparteien oder der Zivilgesellschaft.

Die Schweiz begrüsse die Einrichtung eines Mechanismus, mit dem der Sicherheitsrat die Massnahmen, die eine Konfliktpartei zum Schutz von Frauen trifft, überprüfen und gegebenenfalls durchsetzen kann.

Das Völkerrecht verpflichte Staaten nicht nur dazu, von Gewalt gegen Frauen abzusehen, sondern auch konkrete Massnahmen zu ergreifen, die sie vor sexuellen Übergriffen zu schützen und Täter zu verfolgen, sagte Grau.

Quelle: SDA

 

Events

Next Event

The next event will be shortly announced

Contact

GSUN

Gesellschaft Schweiz – UNO
Postfach 762
6431 Schwyz

Tel. 041 818 80 94
Fax. 041 811 80 81
Email: Info Schweiz-Uno

Copyright Gesellschaft Schweiz-UNO - Alle Rechte vorbehalten.