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March 15, 2009

(German Version) Die Schweiz will die Zusammenarbeit mit der UNO-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) verstärken. Mit ihren eingeleiteten Reformen sei die FAO nun auf dem richtigen Weg, sagte Bundesrätin Doris Leuthard nach dem Besuch einer FAO-Delegation in Bern.

Die Schweiz und die FAO wollten eine "neue Ära" der Zusammenarbeit beginnen, sagte die Volkswirtschaftsministerin am Freitag nach einem Treffen mit dem stellvertretenden FAO-Generaldirektor James Butler. So sei ein Projekt vereinbart worden, bei dem es um die Zusammenarbeit von öffentlichen mit privaten Akteuren gehen.

Leuthard unterstrich vor den Medien die Bedeutung der FAO: Diese spiele eine Schlüsselrolle bezüglich der sich verschlechternden weltweiten Ernährungssituation. Auch wenn das Thema derzeit von der Finanz- und Wirtschaftskrise verdrängt worden sei, werde es sicher bald wieder in den Vordergrund rücken.

Umfassende Reformen

Die Schweiz drängt seit längerem auf Verbesserungen bei der FAO, die sich laut Leuthard durch "bürokratische und nicht sehr effektive Strukturen" auszeichnet. Die Organisation befinde sich nun in der grössten Reform seit ihrer Gründung, versicherte FAO-Vertreter Butler.

Bei der Zusammenarbeit der Schweiz mit der FAO soll es unter anderem um internationale Standards zur Nachhaltigkeit und Qualität der landwirtschaftlichen Produktion gehen. Weitere Schwerpunkte will die Schweiz auf die Förderung des Rechts auf Ernährung und auf die nachhaltige Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen legen.

Die hochrangige FAO-Delegation traf an ihrem zweitägigen Besuch mit Ständeratspräsident Alain Berset, mit Mitgliedern verschiedener P

 

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