| Schweiz nimmt an vierter UNO-Umweltkonferenz teil |
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No translation available. Donnerstag, 15 April 2010 Der Bundesrat hat am Mittwoch beschlossen, dass die Schweiz an der Konferenz teilnimmt. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) koordiniert die Vorbereitungen. Einbezogen werden auch andere Bundesämter, die Privatwirtschaft sowie Umwelt- und Entwicklungsorganisationen. Im Zentrum stehen die Themen "Grüne Wirtschaft" und "Nachhaltige Entwicklung". Globale Umweltkonferenzen hätten in der Vergangenheit wichtige Impulse für die internationale Politik gegeben, schreibt das Umweltdepartement (UVEK). Bei der Konferenz in Brasilien handelt es sich um die vierte UNO-Umweltkonferenz. Die erste Konferenz fand 1972 in Stockholm statt, die zweite 1992 in Rio de Janeiro und die dritte 2002 in Johannesburg. Die Konferenz in Stockholm gilt als Beginn der internationalen Umweltpolitik. Die Staatengemeinschaft bekannte sich erstmals zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Umweltschutz. In Rio wurden Grundsätze wie das Vorsorgeprinzip oder das Konzept der Nachhaltigen Entwicklung formuliert. Zudem verabschiedete die Staatengemeinschaft verschiedene Dokumente, darunter die Agenda 21, die Klimaschutz- und die Artenschutzkonvention. In Johannesburg wurde das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung durch neue Prioritäten und Umsetzungsprogramme konkretisiert, wie das UVEK schreibt. Zudem wurden die Institutionen gestärkt und für spezifische Themen wie Chemikalien Ziele formuliert. |


